Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland

AWolfplakat_130730_045m Freitag, den 22.4.16, um 19 Uhr referiert Sabine Knapp im kath. Pfarrheim, Grimmstr. 1 in Schlüchtern zum Thema

Die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland

Wie sie leben und ob sie auch nach Hessen kommen könnten

Im Jahr 2000 kamen nach über 150 Jahren erstmals in Deutschland wieder Wölfe in freier Natur zur Welt. Mittlerweile gibt es ca. 35 Rudel, die meisten davon leben in Ostdeutschland. Aber auch in Westdeutschland gibt es mittlerweile sieben Wolfsfamilien, die seit mehreren Jahren Nachwuchs bekommen. Könnten Wölfe uns auch in Hessen Stippvisiten abstatten oder sogar wieder sesshaft werden?

Die Diplom-Geographin Sabine Knapp ist BUND-Mitglied und Mitglied im Freundeskreis freilebender Wölfe. Sie kam über ihre Arbeit als Lektorin wissenschaftlicher Publikationen mit dem Thema „Wölfe in Deutschland“ in Kontakt. In ihrem Vortrag berichtet sie über die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland, wie die Tiere leben und wie das alles erforscht wird. Sabine Knapp geht aber auch den Fragen nach, die häufig gestellt werden, wenn Wölfe zum ersten Mal in einer Region auftauchen. Was mache ich, wenn ich wirklich einem Wolf in der Natur begegnen sollte? Was ändert sich für Wanderer, Schäfer oder Jäger, wenn Wölfe sich wieder in einer Region niederlassen? Welche Schlüsse ergeben sich daraus für Hessen?

Foto: Günter Bornholdt

 

 

 

 

 

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Markus Mauthe: Naturwunder Erde , Eine Weltreise voller Bilder, Erlebnisse und Musik, Fr., 20. 02. 2015, in Schlüchtern, Stadthalle, 20.00

Markus Mauthe Vortrag

Naturwunder Erde
Eine Weltreise voller Bilder, Erlebnisse und Musik:
die neue Multivisionsshow von & mit Markus Mauthe

In seiner neuen Multimedia-Reportage im Auftrag der Umweltschutzorganisation erklärt er die Erde als Ganzes. Er hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera in Form faszinierender Fotos festzuhalten und relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen. Neben fundiertem Fachwissen bietet er authentische Geschichten, Anekdoten zum Schmunzeln, haarsträubende Grenzerfahrungen und bewegende Begegnungen mit Mensch und Tier. Untermalt wird die Weltreise durch eigens für die Bilder komponierte Musikpassagen von Kai Arend. Die Multivisionsshow von Markus Mauthe zieht die Besucherinnen und Besucher ins Geschehen hinein, wie es ein guter Roman oder Kinofilm vermag. Kommen Sie mit und sehen sie unsere Erde mit anderen Augen.

Am Freitag, 20. Februar 2015, kommt Markus Mauthe mit der Multimediaschau “ Naturwunder Erde“ in Zusammenarbeit mit dem BUND Schlüchtern auch nach Schlüchtern in die Stadthalle, Schloßstr. 13. Der Vortrag beginnt um 20:00 Uhr. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei.

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Faszinierende Schatzkammern der Natur – Regenwälder in Lateinamerika

Große Teile Mittel- und Südamerikas sind von üppigen Regenwäldern bewachsen, die hinsichtlich ihres Erscheinungsbildes und der in ihnen herrschenden Umweltbedingungen eine große Vielfalt aufweisen. Während in den tropischen Tieflandgebieten feuchtwarmer Regenwald zu finden ist, sind viele der Gebirgszüge von dichten Bergregenwäldern und kühlen Nebelwäldern überzogen, und in den zum Teil riesigen Flusssystemen gibt es ausgedehnte Überschwemmungswälder.
Die unterschiedlichen Regenwaldtypen haben gemeinsam, dass sie eine entscheidende Rolle im Wasserkreislauf Mittel- und Südamerikas spielen, von großer Bedeutung für das Klima unserer Erde sind und sich in ihnen eine unvorstellbar große Zahl von Pflanzen- und Tierarten entwickelt hat, aufgrund derer viele Gebiete Mittel- und Südamerikas zu den artenreichsten der Erde gehören. In diesem Vortrag werden verschiedene Regenwaldgebiete beschrieben und in ihnen lebende Tiere und Pflanzen mit beeindruckenden Anpassungen an die jeweiligen Umweltbedingungen vorgestellt. Gelbe Schlangen, rote Schildkröten, grüne Frösche, ungewöhnliche Insekten, Würgefeigen und viele andere faszinierende Organismen geben dabei einen Einblick in die atemberaubende Natur der Regenwälder Lateinamerikas.

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»Modernes Wandern« – Vortrag in der Stadthalle

Jochen Becker vom Deutschen Wanderinstitut sprach am 15. Februar 2013  in der Stadthalle vor ca. 40 Wanderfreunden zum Thema »Modernes Wandern«. Zur Einstimmung stellten Vertreter der drei einladenden Verbände in Kurzreferaten die von ihnen in der Region betreuten Wanderwege vor.

Dr. Günter Bornholdt erläuterte in einer Diaprojektion das Konzept des BUND-Schlüchtern-Weges: Der ca. 46 km lange Rundweg führt durch ausgewählte Naturareale mit vielen Aussichtspunkten rund um die Bergwinkelstadt. Überdies verbinden sieben Zuführer/Rückbringer das Stadtzentrum wie die Speichen eines Rades mit dem umlaufenden Kreis, so daß man Teile des Hauptweges erwandern kann, um dann auf der nächsten »Speiche« zurückzukehren. So entstehen sieben kürzere Rundwege (»Tortenstücke«) von 10-18 km Länge (Infos: schluechtern.wordpress.com).

Robert Brimberry erläuterte das vom Rhönklub-Zweigverein Elm betreute Wegenetz und konnte vermelden, daß man durch einen Vertrag mit Dr. Constantin v. Brandenstein offene Fragen hinsichtlich der Optimierung einiger Wegabschnitte durch seine Waldungen klären konnte.

Schließlich stellte Fritz Dänner, Geschäftsführer beim Naturpark Hessischer Spessart,  den neuen Premiumwanderweg »Spessartbogen«  und die zugehörigen sechs Extratouren (»Spessartfährten«) vor. In eine kurzen Präsentation schilderte er die Ziele und die Entstehungsgeschichte des neuen touristischen »Leuchturms« in Spessart. Der Spessartbogen entstand in Kooperation mit dem Main-Kinzig-Kreis und unter erheblicher EU-Förderung durch den Entwicklungsverein SPESSARTregional (Infos: http://www.spessartbogen.de).

Damit erhielt Jochen Becker das Wort, der an der Konzeption des Spessartbogens beteiligt war. Becker erläuterte zunächst neue Erkenntnisse der Wandersoziologie. Demnach ist das Wandern und Spazierengehen noch immer liebste Freizeitaktivität der Deutschen, die Tendenz ist allerdings leicht rückläufig. Neuerdings zeige sich zudem ein Trend zu kürzeren Wanderungen um die 12 km statt wie noch vor 10 Jahren um die 15 km. Das könne mit der Altersstruktur der Wanderer in Beziehung stehen.

Becker ging auch auf den Wertschöpfungsaspekt ein, der sich für Gemeinden ergibt, die in die Anlage moderner Wanderwege investieren. Man müsse wegkommen von der herkömmlichen Angebotsorientiertheit (»Wir markieren ein paar Weg, da werden die Leute schon laufen«) zur konsequenten Nachfrage- d.h. Kundenorientierung: »Was sucht der Gast?«. Wie Untersuchungen zeigen, sucht der heutige Wanderer »für jeden Draußentag das singuläre Erlebnis einer ausgesucht schönen Tour«. Und da nur Wenige sich noch einer Führung anschließen mögen, müsse sich diese Tour »selbst inszenieren«, was von Anbieterseite »ein Höchstmaß an vorwegnehmender, natursensibler Planung« erfordere.

Welche Faktoren prägen ein exquisites Wandererlebnis? Aufgrund langjähriger Erfahrungen sowie Ergebnissen der Wandersoziologie und Naturpsychologie hat das Deutsche Wanderinstitut einen umfangreichen Kriterienkatalog erstellt, nach dessen Maßgaben Premiumwanderwege wie der Spessartbogen zertifiziert werden. Dazu gehören u.a. die Einbeziehung besonderer Wald- und Flurformationen, geologische Besonderheiten, Landschaftsidyllen mit eindrucksvollen Nahreliefs und schönen Aussichten. Zudem wünscht der moderne Wanderer, nicht auf breiten Forstautobahnen durch die Natur geschleust zu werden, sondern sucht das besondere Erlebnis auf stillen Wegen und naturbelassenen Pfaden. Für die Schaffung und Vermarktung von »erlebnisoptimierten« Wanderwegen gelte es daher, eine wohlkomponierte Abfolge landschaftlicher Reize und Höhepunkte mit einem Minimum an »Frustpassagen« anzubieten (Info: http://www.wanderinstitut.de).  

In diesem Zusammenhang ging Becker dann auch auf die von Robert Brimberry angesprochenen Probleme mit Waldbesitzern ein. Diese berufen sich gerne auf ihre Verkehrssicherungspflicht, um Verlegungen oder gänzliche Sperrung bestehender Wanderwege zu fordern. Dieses Argument ist jedoch längst hinfällig, seit eine Ergänzung des § 14 des Bundeswaldgesetzes (sowie der entsprechenden Ländergesetze) von 2010 die Haftung des Waldbesitzers für waldtypische Gefahren explizit ausgeschließt. Mit anderen Worten: Jeder betritt den Wald grundsätzlich auf eigene Gefahr. Dies hat der Bundesgerichtshof in einem Urteil am 2. Oktober 2012 höchstrichterlich bestätigt: Wem z.B. ein Ast auf den Kopf fällt (im vorliegenden Fall mit der Folge einer schweren Hirnschädigung), hat keinerlei Anspruch auf Schadensersatz durch den Waldbesitzer (AZ.: VI ZR 311/11).

Damit dürften auch die Probleme geklärt werden können, die es seit einigen Jahren bezüglich der beiden Traditionswege des Rhönklubs im Ramholzer Forst gibt (Ulrich-von-Hutten-Pfad und Drei-Burgen-Weg).

Abschließend schlug Jochen Becker noch vor, man möge doch prüfen, ob der BUND-Schlüchtern-Weg sich als Premiumweg zertifizieren lasse. Die Kosten für die Stadt seien überschaubar, der Nutzen dagegen im Sinne der Tourismusförderung enorm.

Frisch motiviert für die kommende Wandersaison traten die Teilnehmer der Veranstaltung den Heimweg an.

(der Artikel erschien gekürzt am 1.3.2013 in den Kinzigtal Nachrichten)

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Multivisionsvortrag „Naturerlebnis Osteuropa“ – 16. März 2012

Naturerlebnis Osteuropa

Seit 2008 bereist der Diplombiologe Günter Bornholdt Naturparadiese in Osteuropa und entdeckte dabei unberührte Landschaften, wie sie im Westen kaum noch zu finden sind. In einem spannenden Multivisionsvortrag mit beeindruckenden Bildern präsentiert er jetzt seine Erlebnisse der Öffentlichkeit. Der Vortrag führt das Publikum in die Save-Auen und zu den Plitwitzer Seen in Kroatien, in den Triglav-Nationalpark in Slowenien, in die Hohe Tatra an der Grenze zwischen Polen und der Slowakei, in die Puszta Ungarns sowie in die Karpaten und das Donaudelta in Rumänien.

Der BUND Ortverband Schlüchtern-Steinau-Sinntal lädt alle Interessierten zu diesem Vortrag am Freitag, dem 16. März 2012, um 20 Uhr in die Stadthalle Schlüchtern ein. Die Dauer des Vortrags beträgt ca. 75 Minuten, der Eintritt ist frei.

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Lichtbildervortrag: „Die Rhön – eine faszinierende Mittelgebirgslandschaft“ (11. November 2011)

Die Rhön – eine faszinierende Mittelgebirgslandschaft

Lichtbildervortrag von Joachim Jenrich vom Biosphärenreservat Rhön

Bergwiesen, Hochmoore, naturnahe Bäche, alte Buchenwälder und beeindruckende Gesteinsformationen – alles zusammen findet man im „Land der weiten Fernen“, der zentralen Hochrhön.

Joachim Jenrich, 44 Jahre, ist Diplom-Biologe und lebt seit über 30 Jahren in der Rhön. Er arbeitet in der Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates und des Naturparks Rhön, wo er unter anderem für Umweltbildung zuständig ist. Er ist ein exzellenter Kenner des Gebietes und Mitautor eines beeindruckenden Bildbandes über die Rhön.

Am Freitag, den 11. November 2011, 20 Uhr, wird Joachim Jenrich in einem Lichtbildervortrag in der Stadthalle Schlüchtern stimmungsvolle Bilder aus den vier Jahreszeiten, von typischen Lebensräumen und den darin lebenden Tier- und Pflanzenarten der Rhön zeigen. Er wird über die Entstehung der Natur- und Kulturlandschaft und deren Zukunftsperspektiven berichten. Hierbei spielt die Nutzung durch den Menschen eine zentrale Rolle.

Der BUND Ortsverband Schlüchtern-Steinau-Sinntal lädt zu diesem Vortrag alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

 

Herzliche Grüße

Günter Bornholdt

 

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Wanderung auf dem BUND-Schlüchtern-Rundweg: Von Wallroth zur Burg Brandenstein

Am 8. Mai wandern wir zusammen mit dem Rhönklub-Zweigverein Schlüchtern-Elm von Wallroth zur Burg Brandenstein. Dies ist die dritte und letzte Etappe des BUND-Schlüchtern-Rundweges, wenn man ihn im Uhrzeigersinn läuft. In Gegenrichtung waren wir auf einer Testwanderung im vergangenen Jahr unterwegs.

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Start 10 Uhr gegenüber dem Landgasthof Druschel in Wallroth. – Dort findet auch die gemütliche Einkehr nach Rückkehr vom Brandenstein statt.

Gäste sind natürlich wie immer willkommen.

Für weitere Auskünfte – z.B. wegen Organisation der Rückkehr vom Brandenstein – wenden Sie sich bitte per E-Mail an bund-schluechtern@t-online.de, in dringenden Fällen auch telefonisch an den Leiter der Wanderung (06661-71839).

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Die Wanderung führt von Wallroth mit schönen Ausblicken Richtung Rhön zu den Fuldaischen Höfen (Distelrasen) und von dort aufs Breitefeld.

Der Abstieg führt zur Huttener Straße, von wo wir am ehemaligen Braunkohlerevier und der Kalkgrube des einstigen Zementwerkes vorbei auf einem schönen Hangweg schließlich und endlich den Brandenstein erreichen.

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Artenschwund in Schlüchtern? – Vortrag am 1. April

Zehn Jahre lang hat der Diplom-Biologe Dr. Günter Bornholdt die Entwicklung von Insekten, Orchideen und Vögeln im Naturschutzgebiet „Weinberg bei Hohenzell“ untersucht. Dabei stellte er viele erstaunliche Veränderungen fest. Seltene Arten verschwanden, andere, ebenso seltene, kamen neu hinzu. In einem mit vielen anschaulichen und ästhetischen Bildern versehenen Vortrag zieht er Bilanz und beantwortet die Frage, ob insgesamt ein Artenschwund zu verzeichnen ist. Zu diesem Vortrag lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) – Ortverband Schlüchtern-Steinau-Sinntal herzlich ein.

Veranstaltungsort ist die Stadthalle (Kleiner Saal) in Schlüchtern,

am Freitag, den 1. April 2011, um 20 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

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Newsletter von Naturefund

Tip von uns

Der Newsletter von Naturefund erscheint alle sechs bis acht Wochen und berichten über unsere aktuellen Projekte, über Neues aus der Welt der Natur und über Entwicklungen von Naturefund. Hier finden Sie alle unsere bisherigen Newsletter.

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04. März 2011, Naturefund Newsletter

Feuchtgebiete

Naturefund schützt Feuchtgebiete, gleich zwei auf einmal. Mitte Februar konnten wir zusätzliche 5.662 Quadratmeter in der Langenselbolder Aue kaufen und sichern. Damit erweitert sich das gesamte Schutzgebiet … mehr

11. November 2010, Naturefund Newsletter

Vom Jaguar zum Kiebitz

Der Tropische Trockenwald in Nicaragua ist gesichert! Damit können 140.000 Quadratmeter des seltenen Waldbiotops gekauft und für die Natur gechützt werden. Wir starten gleich ein neues … mehr

15. September 2010, Naturefund Newsletter

Sauberer Atomstrom und andere Märchen

Die Frage nach der Sauberkeit von Atomstrom stellt sich in vielerlei Hinsicht. Sind die heimlichen Absprachen zwischen der Regierung und den Konzernen sauber? Ist es sauber, wenn sich … mehr

29. Juli 2010, Naturefund Newsletter

Naturefund verschenken

Verschenken Sie Naturefund und damit die Idee, dass wir gemeinsam Quadratmeter für Quadratmeter und Baum für Baum die Vielfalt der Natur bewahren können. Die Arbeit von Naturefund ist mehr als die … mehr

28. Mai 2010, Naturefund Newsletter

Do you speak English?

Do you speak English? Wir fragen, denn die Naturefund-Website gibt es endlich auch in Englisch: http://www.naturefund.net Die englische Website erleichtert uns die Zusammenarbeit mit unseren Partnern weltweit. … mehr

12. März 2010, Naturefund Newsletter

Den Frühling verschenken

Der Frühling kommt. Zahlreiche Vögel kehren aus ihren Winterquartieren zurück, unter ihnen der seltene Kiebitz. Für alle, die sich den Frühling nach Hause holen wollen, hat Naturefund das ideale Geschenk: … mehr

12. Januar 2010, Naturefund Newsletter

Von Bibern und Twittern

Der Klimagipfel in Kopenhagen ging mit einem mageren Ergebnis zu Ende. Doch der flaue Ausgang hat zumindest eine gute Seite: Er macht uns deutlich, dass wir nicht allein auf die Politik warten können, sondern … mehr

30. November 2009, Naturefund Newsletter

Uhus zu verschenken

Für alle, die noch ein Gechenk suchen: Es gibt Uhus zu Weihnachten, doch nicht als Braten aus dem Ofen, sondern als Patenschaft mit Urkunde. Gleichzeitig schauen wir gebannt auf den Klimagipfel in Kopenhagen … mehr

01. Oktober 2009, Naturefund Newsletter

Atlantis – da gehe ich hin!

Naturefund zeigt gemeinsam mit Atlantis Natur- und Umwelt Filmfest Filme, welche die Schönheit wie auch Verletzbarkeit der Natur sichtbar machen. Nur wenige Wochen vor der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen … mehr

03. August 2009, Naturefund Newsletter

Die neue Naturefund-Website ist online!

Seit zwei Tagen steht sie im Netz und wir schauen immer wieder stolz und auch erleichtert nach, ob sie noch da ist. Einiges ist neu: Ab jetzt können Sie zum Beispiel schon für … mehr

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Mitmachaktion des BUND und des NABU bei der Frühjahrswanderung der Amphibien

Noch sind die Nächte bitterkalt und die Amphibien verharren in ihren Winterquartieren. Die wechselwarmen Tiere beginnen sich erst bei nächtlichen Temperaturen zwischen 8 bis 10 Grad zu regen und ihre Wanderung in Richtung Laichgewässer auf zu nehmen.

„Hinweis- und Warnschilder längs der Straßen fordern Autofahrer zu Rücksichtnahme auf, damit der Marsch der Tiere nicht tödlich endet. Alljährlich werden diese kleinen Wanderer trotzdem massenhaft platt gefahren. Der Naturvorgang der Krötenwanderung wird zu wenig wahrgenommen. Dabei wäre es durchaus möglich, in den warmen Frühlingsnächten die inzwischen bekannten Straßen zu meiden, z. B. bietet sich die Autobahn als Umweg am Ahler Stausee an, ebenso könnte die Verbindung Gundhelm –  Hinkelhof umfahren werden“, bedauert B. Neumann vom BUND Schlüchtern.

Seit letztem Frühjahr wurde zwischen Niederzell und Bellings eine feste Leitanlage für Amphibien und andere Kleintiere installiert. Dort ist seitdem ein gefahrloses Hin- und Rückwandern möglich, ohne dass Helfer eingreifen müssen. Hingegen besteht in Hinkelhof dringender Handlungsbedarf. Dort wandern die Kröten in großer Zahl durchs Dorf, und deshalb werden dringend Helfer gesucht. Markus Siedow (06664/6406) ist bereit, Neulinge an das Krötensammeln und –schützen heranzuführen. Er freut sich über alle, die ihm helfen möchten, Kröten und Salamander von der Straße zu holen.

Ebenso gibt es  Krötensammelschnuppertage beim NABU Steinau e.V. am Stausee.
Für alle Interessenten, vor allem Kinder, die Amphibien mögen. Es wird nämlich nicht nur den Kröten, sondern auch den Fröschen und Molchen zum Laichen im Stausee über die viel befahrene ehemalige B40 geholfen. Diese Aktion findet im zeitigen Frühjahr jeden Abend bei Einbruch der Dämmerung statt. Treffpunkt ist der Parkplatz Langer Berg gegenüber dem Reiterhof. Rückfragen bei Hubert Göbel und Hans Krüger unter Telefon 06663/6413.

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Mit ihrer Aktion möchten BUND und NABU auf die „Amphibienrettung“ aufmerksam machen und zur Mithilfe aufrufen. Auskunft auch über Birgit Neumann (06661 3337).

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